Analoger Tacho

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Was ist ein analoger Tacho?

Die gleiche GPS-Engine, dargestellt als echtes Rundinstrument. Ein Skalenbereich von 264 Grad, ein Zeiger mit Schlagschatten, Haupt- und Zwischenstriche, ein roter Bereich ab Ihrem Tempowarner und eine kleine orangefarbene Markierung am Höchstwert.

Er führt sogar den Zeigertest beim Start aus — den vollen Ausschlag bis zum Maximum und zurück, den Autos beim Einschalten der Zündung machen. Im echten Auto ist das ein Selbsttest. Hier ist es ein schöner Effekt, den Sie bei Bedarf ausschalten können.

Warum ist ein Zeiger noch immer überlegen?

Digitale Anzeigen haben Rundinstrumente fast überall ersetzt — und dann begannen Autohersteller damit, auf volldigitalen Cockpits wieder Zeigerinstrumente darzustellen. Das ist keine Nostalgie. Es liegt in der Natur der Anzeige.

Ein Zeiger stellt die Geschwindigkeit als Winkel dar — und einen Winkel nimmt Ihr periphäres Sehen wahr, ohne dass Sie direkt hinschauen müssen. Sie lesen ein Rundinstrument nicht ab, Sie bemerken einfach, wo der Zeiger steht. Eine Zahl muss dagegen erst abgelesen, fokussiert und interpretiert werden. Das kostet jedes Mal Aufmerksamkeit, die Sie lieber auf der Straße lassen.

Der Kompromiss ist die Präzision. Das genaue Ablesen von einer Skala erfordert Schätzen zwischen den Strichen. Wenn Sie das GPS-Signal mit Ihrem Tacho vergleichen möchten, wechseln Sie dafür zur Digitalanzeige.

Bedeutung der Elemente

Element Bedeutung
Blauer Bogen Geschwindigkeit von Null bis zum aktuellen Wert, wandert mit
Roter Bereich Alles oberhalb Ihres Tempowarners
Orangefarbene Markierung Die höchste erreichte Geschwindigkeit seit dem letzten Zurücksetzen
Lange Striche Beschriftete Hauptskalenstriche
Kurze Striche Zwischenstriche zur feineren Unterteilung
Zahl in der Mitte Die exakte Geschwindigkeit als Zahl, wenn Präzision gefragt ist
Kleine Zahl darunter Zurückgelegte Strecke

Warum ändert sich der Maximalwert der Skala?

Ein Rundinstrument ist nur dann gut ablesbar, wenn der Zeiger den Großteil der Skala nutzt. Eine Skala bis 240 km/h bringt auf einem Fahrrad nichts, da sich der Zeiger kaum aus dem ersten Achtel herausbewegt.

Deshalb startet die Skala in einem passenden Bereich und skaliert automatisch nach oben, wenn Sie schneller werden. Sie skaliert zudem sauber in der gewählten Einheit — beim Wechsel auf mph werden direkte mph-Werte angezeigt statt krummer Umrechnungen. Wenn Sie eine feste Skala bevorzugen, können Sie den Wert in den Einstellungen fixieren.

Glättung

Ein unglatter GPS-Wert lässt den Zeiger zucken, da GPS-Messungen um 1 bis 2 km/h schwanken und etwa einmal pro Sekunde aktualisiert werden. „Mittel“ ist voreingestellt und wirkt wie ein reales Instrument. „Stark“ ist ruhiger, reagiert aber etwas träger. „Ungeglättet“ zeigt Ihnen exakt die Rohdaten des Empfängers samt Zucken.

Häufig gestellte Fragen

Ist der analoge Tacho ungenauer als die Digitalanzeige?

Nein. Beide nutzen dieselben GPS-Daten. Das Rundinstrument lässt sich auf einen Blick schneller erfassen und zeigt Tempowechsel deutlicher. Die Digitalanzeige lässt sich exakter ablesen.

Warum ändert sich der Maximalwert der Skala ständig?

Damit der Zeiger stets den Großteil der Skala ausnutzt. Wenn Sie eine unveränderliche Skala bevorzugen, können Sie in den Einstellungen einen festen Wert festlegen.

Was bedeutet die kleine orangefarbene Markierung?

Ein Höchstwert-Zeiger, der bei der höchsten Geschwindigkeit seit dem letzten Zurücksetzen stehen bleibt. Ähnlich wie der Schleppzeiger bei mechanischen Drehzahlmessern.

Kann ich den Zeigertest beim Start ausschalten?

Ja, in den Einstellungen. Im echten Auto ist es ein Selbsttest, hier ein visueller Effekt, den Sie nach Belieben abschalten können.

Warum hinkt der Zeiger beim Beschleunigen etwas hinterher?

Aus zwei Gründen: GPS sendet etwa einmal pro Sekunde neue Daten und die Standardglättung dämpft die Zeigerbewegung bewusst ab. Stellen Sie die Glättung auf „Ungeglättet“, um die unbegrenzten Rohdaten zu sehen.